Website-Sicherheit
Ist meine Website sicher?
Fünf Fragen, die sich jeder Geschäftsführer stellen sollte — und wie Sie in 60 Sekunden selbst prüfen können, ob Ihre Website von außen sicher wirkt.
Sie sind Geschäftsführer, kein IT-Experte. Trotzdem tragen Sie die Verantwortung für die Sicherheit Ihrer Unternehmens-Website. Die gute Nachricht: Sie müssen kein Techniker sein, um die wichtigsten Sicherheitsfragen zu beantworten. Dieser Artikel zeigt Ihnen fünf einfache Fragen — und wie Sie die Antwort selbst herausfinden.
Zeigt Ihre Website das Schloss-Symbol im Browser?
Öffnen Sie Ihre Website und schauen Sie in die Adresszeile oben. Steht da ein kleines Schloss-Symbol? Wenn ja, ist Ihre Website mit HTTPS verschlüsselt — Besucherdaten werden sicher übertragen. Wenn stattdessen „Nicht sicher" oder ein durchgestrichenes Schloss erscheint, fehlt die Verschlüsselung.
Schnelltest: Rufen Sie http://ihre-domain.de auf (ohne S!). Werden Sie automatisch auf https:// weitergeleitet? Wenn nicht, fehlt eine wichtige Weiterleitung.
Wissen Sie, wer Zugriff auf Ihre Website hat?
Überlegen Sie: Wer kann sich im Admin-Bereich Ihrer Website einloggen? Die Agentur von damals? Ein ehemaliger Mitarbeiter? Der Praktikant von vor drei Jahren? Jeder dieser Zugänge ist ein potenzielles Einfallstor.
Schnelltest: Fragen Sie Ihre Agentur oder Ihren Administrator nach einer Liste aller aktiven Benutzerkonten mit Administrator-Rechten. Es sollten nur Personen sein, die aktuell aktiv für Sie arbeiten.
Werden Updates regelmäßig installiert?
WordPress und Plugins erhalten regelmäßig Sicherheits-Updates. Veraltete Software ist das Einfallstor Nummer eins für automatisierte Angriffe. Wenn Sie eine Agentur haben: Fragen Sie nach, ob diese Updates automatisch oder manuell durchführt — und wie schnell nach Veröffentlichung.
Schnelltest: Fragen Sie Ihre Agentur: „Wann wurde zuletzt ein Sicherheitsupdate auf unserer Website eingespielt?" Eine professionelle Antwort enthält ein konkretes Datum innerhalb der letzten 30 Tage.
Kann jeder Ihre Domain für Fake-E-Mails missbrauchen?
Technisch kann jeder eine E-Mail mit Ihrer Absenderadresse verschicken. Der Schutz dagegen heißt SPF, DKIM und DMARC. Ohne diesen Schutz können Betrüger gefälschte Rechnungen mit Ihrer Adresse an Ihre Kunden senden.
Schnelltest: Nutzen Sie unseren kostenlosen Scanner — er prüft in 10 Sekunden, ob SPF, DKIM und DMARC für Ihre Domain eingerichtet sind.
Haben Sie ein Backup — und wissen Sie, ob es funktioniert?
Ein Backup, das nie getestet wurde, ist kein Backup — es ist eine Hoffnung. Wenn Ihre Website heute gelöscht oder verschlüsselt wird: Können Sie sie morgen wiederherstellen? Und wissen Sie, wie lange das dauert?
Schnelltest: Fragen Sie Ihre Agentur oder Ihren Hosting-Anbieter: „Stellen Sie bitte unsere Website aus dem Backup von letzter Woche in einer Testumgebung wieder her." Wenn die Antwort „Das geht nicht" oder „Das kostet extra" ist, haben Sie ein Problem.
Das Ergebnis: Wenn Sie alle fünf Fragen mit „Ja" oder „Weiß ich, ich frage nach" beantworten können, haben Sie die wichtigsten Sicherheitsgrundlagen im Blick. Wenn Sie bei mehr als einer Frage unsicher sind, sollten Sie einen professionellen Sicherheitscheck in Betracht ziehen — bevor ein Problem auftritt, nicht danach.
Und jetzt? Der nächste Schritt
Sie haben zwei Möglichkeiten, um mehr Klarheit zu bekommen:
- Kostenloser Scanner: Prüfen Sie in 10 Sekunden die äußeren Sicherheitsmerkmale Ihrer Website — ohne Anmeldung, ohne Verpflichtung. Jetzt scannen →
- Professioneller Sicherheitscheck: Wir analysieren Ihre Website systematisch von außen — passiv, nicht-destruktiv und nur mit Ihrer schriftlichen Freigabe. Sie erhalten ein klares PDF mit Risiken und Prioritäten. Ersteinschätzung anfordern →
Keine Panikmache: Die meisten Sicherheitslücken sind einfach zu schließen. Oft fehlt es nicht am Budget oder an technischen Mitteln — sondern daran, dass niemand die Verantwortung für das Thema übernimmt. Als Geschäftsführer müssen Sie die Technik nicht selbst umsetzen. Aber Sie müssen sicherstellen, dass sich jemand darum kümmert.